Kommunikation ist für
die meisten Menschen etwas Selbstverständliches: Wir können
uns mit unseren Mitmenschen verständigen, unsere Bedürfnisse
und Wünsche ausdrücken, Informationen austauschen, beim Gegenüber
etwas bewirken und verstehen, was andere Menschen uns mitteilen. Dabei
ist Sprache von zentraler Bedeutung. An jeder einzelnen Sprachhandlung
sind körperliche, gefühlsmässige und geistige Vorgänge
beteiligt.
Eine sprachliche Beeinträchtigung betrifft somit den ganzen Menschen
und kann sich auf seine Entwicklung und seine Lernfähigkeit auswirken.
Bei unseren Schülerinnen
und Schülern kommt es aufgrund unterschiedlichster Behinderungen-
oft auch zu Einschränkungen und Schwierigkeiten in der Kommunikation.
Hier setzt die Arbeit der Logopädin ein: nach individueller Abklärung
können Schülerinnen und Schüler bei Bedarf gezielt logopädisch
gefördert werden, sei dies in Einzel- oder Kleingruppen-Arbeit oder
im Klassenverband, je nach Indikation.
Nebst Abklärung und Therapie beinhaltet die logopädische Arbeit
auch die Beratung von Bezugspersonen und Lehrkräften.
Ziel einer logopädischen
Förderung ist es, Einschränkungen und Behinderungen in der Kommunikation
so weit als möglich entgegenzuwirken, die Kinder und Jugendlichen
in der Erweiterung ihrer (sprachlichen) Ausdrucksfähigkeit zu unterstützen
und die Freude am Kommunizieren zu fördern.
Bei Bedarf werden auch weitere
Formen der Kommunikation einbezogen wie Bilder, Symbole, Gebärden
oder elektronische Hilfsmittel, je nach den individuellen Möglichkeiten
und Stärken des Kindes.
Das Vorgehen in der Therapie
ist ganzheitlich, wird auf die Bedürfnisse und Interessen des einzelnen
Kindes / Jugendlichen abgestimmt und orientiert sich am Alltagsgeschehen.
Ausführlichere Informationen
zum Thema unter:
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